Muskelverletzungen:
Quadriceps (=großer Oberschenkelstreckmuskel) und Adduktoren
(Muskel an der Innenseite des Oberschenkels) sind beim Fußballspielen
die wichtigsten Muskelgruppen. Der Quadriceps spielt eine wichtige
Rolle beim Springen und Schießen, während die Adduktoren
beim Renne, Abbremsen des Beines nach einem Schuß sowie
bei der Kniestabilisierung wirken.
Muskelverletzungen entstehen durch äußere Gewalteinwirkung
(Prellung) oder durch Überbeanspruchung (Zerrung).
Muskelverletzungen am Anfang des Spiels sind meist auf ungenügendes
Aufwärmen und Stretching zurückzuführen. Verletzungen
gegen Ende des Spiels auf Ermüdung und Überbelastung
der Muskulatur (Trainingszustand des Spielers?).
Therapie:
Vor Beginn der Therapie ist eine exakte Diagnose wesentlich.
Im Vordergrund steht die Auflösung des Blutergusses im
Muskel, die Schmerzbekämpfung sowie die Normalisierung
des Muskeltonus. Bei Zerrungen und Muskelfaserrissen wird
die verletzte Stelle anfangs gekühlt und komprimiert.
Eine Infiltration mit dem Ziel den Muskeltonus zu senken wird
diskutiert. Die Physiotherapie besteht aus Elektrotherapie,
Lymphdrainagen, und Muskeldehnungstechniken. Das Training
beginnt wieder bei Schmerzfreiheit.
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